Francesco Palermo ist ein nachdenklicher und selbstkritischer Mann. Die Welt der Politik mutet ihm oft wie eine Speed-Dating-Runde an: oberflächlich, schnell, schnell, nicht sonderlich tiefgründig. „Es gibt“, sagt er, „zu wenige Möglichkeiten, eigene Argumente wirklich zu erklären.“ Dies ist nur einer von mehreren Gründen, warum der 48-Jährige nicht mehr bei den Parlamentswahlen am 4. März kandidiert. Er spricht mit Bedacht und mitunter wie nachsinnend, innehaltend.
ff: Herr Palermo, Ihre Ankündigung, abzutreten, wird langsam wahr. Wie fühlt sich das Leben...
