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Der verlorene Pass
Die Flaneider freuten sich durchaus über den österreichischen Pass. Die meisten hatten nämlich gar keinen.
Max Adorf | 17. Jan 2018 | ff 03/2018

Herta“, rief Coelestin Unterganzner von der Bar aus nach oben, „wo ist eigentlich mein Pass?“ „Unter den grauen Socken“, hallte es von oben zurück. „Und wo sind meine grauen Socken?“ Als Mann von Welt kannte sich Unterganzner überall aus, nur nicht in der eigenen Wohnung. Aber er kannte, wie alle Ehemänner, den Namen der richtigen Ansprechperson.
„Willst du verreisen?“, fragte Schützenhauptmann Karl Treffer und nippte an seinem Lagrein. „Ja“, bestätigte der Wirt, „jetzt kommt die tote Saison, und dann wollen wir nach Kenia, wo es warm ist.“ Er ahnte, dass er jetzt in ein Gespräch...

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