Das erste Wildtier, das Philipp Egger fotografierte, war ein Rehbock. Er war mit seinem Vater, einem Jäger, unterwegs, der den brünftigen Bock anlockte. Dazu ahmte er den Laut einer Rehgeiß nach. Der Bock kam, stand ein paar Meter vor den Männern. Philipp Egger drückte ab, der Blitz seiner Kamera klappte auf, tauchte den Bock ins Blitzlicht, das Tier rannte weg. Auf der Kamera blieb ein einziges Foto zurück.
Philipp Egger wusste, er würde noch viel lernen müssen. „Ich habe alles falsch gemacht“, sagt er heute, „die Kamera war auf Automatik gestellt.“ Damals war die Fotografie noch nicht...
Die Seele der Natur
Er ist erst 25, aber mit seinen Naturaufnahmen schon weltbekannt: der Vinschger Philipp Egger. Wer er ist, wie er arbeitet – und seine besten Bilder.
