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Die Marke Sinner
Jannik Sinner ist ein internationaler Star. Wie viel er wert ist. Wie die IDM es verschlafen hat, mit ihm für Südtirol zu werben. Und wie sein Heimatdorf Sexten ihn beschützt. von Verena Pliger und Julia Staffler
Verena Pliger und Julia Staffler | 10. Jan 2024 | ff 02/2024
„Iatz redmo amol deitsch“, mit diesem Sager eroberte Jannik Sinner die Herzen der Zuschauer in Wien. Hier gewann er Ende Oktober das ATP-Finale gegen den Weltranglistendritten Daniil Medvedev. Es war der Auftakt eines Herbstes, in dem der Sextner Sportgeschichte geschrieben hat.

Foto: APA/Eva Manhart

Am Sonntag tritt Jannik Sinner bei den Australian Open mit einem neuen Schläger an, dem Head Speed MP. Der Schläger hat 19 horizontale und 16 vertikale Saiten und er ist zehn Gramm leichter als der Head Speed Pro. Mit diesem spielt sein Hauptrivale: der serbische Topstar Novak Djoković. Wen interessiert so was? Spezialisten, Tennisfreaks – das möchte man meinen. Aber dem ist nicht so. Ob Sky Sport oder die Gazzetta dello Sport– die großen Sportmedien berichten über Head Speed MP in aller Breite. Das zeigt: Was immer Sinner tut, er sorgt für...

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