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„Im Restrisiko leben“
Der Steinschlag, der das Hotel Eberle zerstört hat, zeigt, wie verletzlich Südtirol ist – und dass Gefahrenzonenpläne ernst genommen werden müssen.
Tonnen von Fels: Am 5. Jänner wurde das Hotel Eberle oberhalb von Bozen nahezu vollständig zerstört.

Foto: Othmar Seehauser

Als der erste Schock überwunden war, wurde sich Stefan Zisser bewusst, „welches Glück im Unglück“ er und seine Familienangehörigen hatten: „Ich weiß selbst nicht mehr, warum wir 2002 beschlossen haben, im Osttrakt des Hotels zu wohnen. Hätten wir uns damals für den Westtrakt entschieden, wären wir heute wahrscheinlich nicht mehr am Leben.“

Dienstag, 5. Januar, 15 Uhr: Oberhalb des Hotels Eberle in St. Magdalena, schönste Aussichtsterrasse oberhalb von Bozen, lösen sich an die 2.000 Kubikmeter Felsen und stürzen auf das Gebäude. Von den acht Einheiten werden vier komplett zerstört,...

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