(gm) Als der amerikanische Schriftsteller Don -DeLillo, 84, dieses schmale Buch schrieb, wusste er noch nichts von einem Lockdown wegen Corona, von der Leere in New York, wenn die Menschen daheim bleiben müssen, von den Gedanken, die ins Dunkel schweifen, von den Katastrophengesängen, die die herrschende Pandemie begleiten.
In „Die Stille“ (Kiepenheuer & Witsch 2020, 106 Seiten, 22 Euro) finden sich fünf Menschen nach einem Stromausfall in einer Wohnung in New York wieder – der Hausherr hat sich gerade in seinem Fernsehsessel niedergelassen, um das Finale der Super-Bowl zu...
