Es ist nicht lange her, da wusste Julia Unterberger nicht mehr, weswegen sie weiterhin Politik machen sollte. Landesrätin wollte sie nicht werden, als Präsidentin des Landtages hatte sie geändert, was zu ändern war. Sie brannte für kein Thema mehr so stark, dass sie noch weitere fünf Jahre in den Landtag gewollt hätte. So sagte sie es im Interview mit diesem Magazin im Herbst 2013. „Menschen, die kein Anliegen haben“, sagte Unterberger, „sollten nicht in die Politik gehen.“
Jetzt ist die Meraner Rechtsanwältin wieder da. Ist sie die Frau, die Karl Zeller im römischen Senat beerben wird?...
Kräftemessen
In der SVP kämpfen alte und neue Gesichter darum, auf der Liste für die Parlamentswahl ganz vorn zu landen. Szenen eines kuriosen Gerangels um die Macht.
