Zum Hauptinhalt
Ein würdevolles Ende
Vor einem Monat billigte das römische Parlament das Gesetz zur Patientenverfügung. Schade, dass es in Südtirol so ruhig um dieses Thema ist, findet Francesco Palermo.
ff media | 10. Jan 2018 | ff 02/2018
Francesco Palermo, 48, ist Jurist und Verfassungsrechtler. Er leitet das Institut für Vergleichende Föderalismusforschung an der Bozner Eurac und ist seit 2013 als parteiunabhängiger Senator in Rom tätig.

Foto: Alexander Alber

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur informierten Einwilligung und zur Patientenverfügung am vergangenen 14. Dezember fand die Legislatur einen positiven Abschluss. Es war ein wichtiger Schritt, der diese Legislaturperiode der Grundrechte – wie ich sie rückblickend gerne bezeichne – abgerundet hat.
Obwohl dieser Erfolg auch der Pustererin Mina Welby zuzuschreiben ist, die sich seit Jahren unermüdlich für ein selbstbestimmtes Lebensende einsetzt, war es in Südtirol ruhig um dieses Thema. Weder von der Schwarzseherei der Gegner noch von Mina Welbys berührenden Freudentränen war bei uns...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?