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Gib mir ein Glas Sekt, Schurke!
Sektkellerei Lorenz Martini, Girlan – „Comitissa 2011“.
Extrawurst | 11. Jan 2017 | ff 02/2017
Sekt hält jung: An guten Tagen, sagen seine Kollegen, sieht Lorenz Martini aus, als wär’s sein eigener Sohn.

Foto: Extrawurst

Gib mir ein Glas Sekt, Schurke! Ist denn keine Tugend mehr auf Erden?“ soll im November 1825 der Schauspieler Ludwig Devrient, seine aktuelle Theater-Rolle zitierend, in der Berliner Weinstube Lutter & Wegner gerufen haben. Devrient spielte damals Falstaff in Shakespeares „Heinrich IV.“ – bei Shakespeare steht zwar „sack“, was Sherry bedeutet, aber durch einen Übersetzungsfehler stand in der deutschen Version eben „Sect“. Der Kellner, der Devrients Trinkgewohnheiten bestens kannte, brachte seinem Stammgast auch an jenem Novemberabend 1825 das Übliche: Schaumwein. So kam der Name...

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