Haaatschi!“, sagte Schützenhauptmann Karl Treffer. Die anderen am Stammtisch im Unterganzner waren rechtzeitig in Deckung gegangen. „Gesundheit!“, wünschte Bürgermeister Daniel Grüner und hielt ihm ein Stofftaschentuch hin. „Mag ich nicht“, wehrte Treffer das Tuch ab. Seit einmal ein berühmter Extremdenker und Bergsteiger sein Taschentuch zu seiner Fahne erklärt hatte, war Treffer aus Prinzip auf Papiertücher umgestiegen. „In eine Fahne schnäuze ich nicht“, sagte er. Dann streifte er seine Nase am Ärmel ab.
„Mit den Fahnen der anderen wärst du aber nicht so pingelig“, meinte Coelestin...
Fremde Fahnen
Schon wieder hatten Lausbuben die Staatsfahne vor dem Rathaus verunglimpft. Sogar der Schützenhauptmann war verschnupft.