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Leserbriefe
30. Dez 2025 | ff 01/2026

Normal besonders

Titelgeschichte in ff 51-52/25 über unheilbar erkrankte Kinder, die palliativ begleitet werden. Richtigstellung von Dr.in Grazia Molinaro

Dr.in Molinaro legt Wert auf die Feststellung, dass sie diese Aussage nicht getätigt hat, und begehrt folgende Richtigstellung im Sinne des Pressegesetzes:

„Ich möchte betonen, dass meine Meinung zur Zusammenarbeit mit den frei wählbaren Kinderärzten keineswegs der von Frau Dunja Smaoui beschriebenen entspricht. Es ist mir wichtig hervorzuheben, dass das Kinderpalliativcare-Team mit den frei wählbaren Kinderärzten dank ihrer Professionalität und ihrer Bereitschaft sehr erfolgreich zusammenarbeitet.

Wir arbeiten zusammen, um für das Kind die besten Therapiemöglichkeiten auszuschöpfen und um die bestmögliche Lebensqualität für die ganze Familie zu gewährleisten.

In diesen zehn Jahren ist das Netzwerk ständig gewachsen, und für die Zukunft wünschen wir uns, dass es sich weiter so gut entwickelt.“

Lukas Raffl, Pressestelle Südtiroler Sanitätsbetrieb, Bozen

Volle Fahrt voraus

Öffentlich Bedienstete bekommen den Südtirolpass gratis. Ist das gerecht, haben wir in ff 49/25 gefragt

Gerade diese Maßnahme sollte als das verstanden werden, was sie ist: ein Ausgangspunkt, an dem weitergearbeitet werden sollte. Mit Pragmatismus und Kreativität lässt sich dieses Modell schrittweise weiterentwickeln und breiter zugänglich machen. Hier braucht es aber wieder eine Ärmel-hoch-Mentalität – in Politik und Gesellschaft.

Über das Ticketing fließen jährlich über 50 Millionen Euro in die Landeskasse, davon etwa 20 Millionen aus dem Tourismus (auch wenn Paul Köllensperger, Landtagsabgeordneter des Team K, das vermutlich anders darstellen würde).

Diese Fakten bilden die Grundlage, um über tragfähige und umfassendere Lösungen nachzudenken.

Was es jetzt braucht, ist weniger Skepsis und mehr Gestaltungswille. Versuchen wir wieder, das Positive zu erkennen und mutig weiterzudenken – so bleibt Südtirol ein Land, das nach vorne schaut.

Reinhard Bauer, SVP-Gemeinderat, Meran

In Ihrem Artikel schreiben Sie: „Mittlerweile fahren Schüler, Seniorinnen, Landesbedienstete gratis ...“ Das stimmt so nicht: Ich bin als Rentnerin bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres mit dem Südtirol-Pass zum gleichen Preis wie alle anderen gefahren. Seit ich 65 bin, benütze ich das Abo 65+ und bezahle dafür 150 Euro pro Jahr. Dieser Preis reduziert sich ab 70 auf 75 Euro pro Jahr und ab 75 auf 20 Euro pro Jahr. Das ist zwar günstig, aber nicht gratis.

Aus Überzeugung benutze ich, wann immer möglich, die Öffis und hoffe, recht viele andere SeniorInnen auch?! Wie sonst sollen wir das Klimaziel „Reduzierung des Individualverkehrs“ erreichen?

Monika Kuenrath, Schlanders

Sie dürfen nicht

Warum bloß hält die Kirche an der Diskriminierung der Frauen fest? Leitartikel in ff 51-52/25

Es wird für mich immer ein Rätsel bleiben, dass Menschen an Wunder glauben und religiös sein können.

Siegmar Trojer, Schlanders

Politiker und Geld

Wie die Nachbarn in der Schweiz mit den Politrenten umgehen

Im offenbar „armen“ Kanton Graubünden haben kürzlich die Stimmberechtigten eine Rentenauszahlung für Abgeordnete, die aus dem Dienst ausscheiden, mehrheitlich abgelehnt. Es lebe die Demokratie!

Stefan Kamelger, Neustift

Ein-Spruch

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„Es wird für mich immer ein Rätsel bleiben, dass Menschen an Wunder glauben und religiös sein können.“
Siegmar Trojer, Schlanders