Es gab keine asphaltierte Straße, nur Steine, die im Weg lagen und das Weiterkommen erschwerten“, erzählt Daria Jewdokienko. Links und rechts habe sie im Licht ihres Smartphones die Umrisse zurückgelassener und verlorener Gegenstände erkannt, Kleidungsstücke, Koffer, Taschen. „Wie auf einer Müllhalde“, sagt die 17-Jährige, der die Müdigkeit noch immer ins Gesicht geschrieben steht. Seit dem Fußmarsch vom russischen Grenzort Kolotilowka in den ukrainischen Oblast Sumy im Nord-osten des Landes sind erst wenige Stunden vergangen.
„Wir rannten, weinten, gingen weiter, schleppten,...
