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Nachhaltig verstritten
Die Standseilbahn von Meran nach Schenna spaltet die Kurstadt. „Das ist keine Lösung“, sagt der Hotelier Rudi Defranceschi. „Man zeige mir Alternativen“, kontert Vizebürgermeisterin Katharina Zeller. Ein Streitgespräch.
„Wer in der SVP steht hinter Ihnen?“ Hotelier Defranceschi glaubt nicht, dass die Volkspartei Zellers Kurs in Sachen Mobilität teilt.

Foto: Othmar Seehauser

Schon lange diskutiert man im verkehrs-geplagten Meran über Seilbahnverbindungen nach Dorf Tirol und Schenna. Bislang fehlte das Geld. Diesen Sommer winkten plötzlich Millionen aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds, innerhalb von drei Wochen zauberte das Land ein Vorprojekt aus dem Hut (siehe Kasten).

Bei der Präsentation am 29. August im Kurhaus war auch Rudi Defranceschi, 47, Hotelier und HGV-Funktionär, dabei. Ihm stand der Mund offen. Sein Hotel steht in der Nähe der zukünftigen Talstation, er schloss sich einem Widerstandskomitee an, das bereits über 2.000...

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