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Bewährungsprobe für das Land
In Leifers sollen neue Gruben eröffnet und über 22.000 Kubikmeter Torf abgebaut werden. Warum das ein Problem ist.
Torfabbau im Unterland: Der bisherige Gesamtausstoß durch den Abbau beträgt 400.000 Tonnen CO2-Äquivalente. Die aktuell laufenden Konzessionen werden für zusätzliche 300.000 Tonnen sorgen.

Foto: Eurac/Universität Innsbruck

Wer möchte, hat noch bis Ende dieses Monats Zeit. Bis dahin können Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensvertretungen beim Amt für Umweltprüfungen eine Stellungnahme zu einem Projekt abgeben, das nicht nur umstritten ist, sondern auch das Potential hat, die Glaubwürdigkeit der Landesregierung nachhaltig zu untergraben.

Es geht um einen Torfabbau in Leifers. Dort sollen etwas mehr als 22.300 Kubikmeter des wertvollen organischen Sediments abgebaut werden. Südtiroler Torf steckt in vielen gärtnerischen Produkten, in Italien wird er hauptsächlich in der Pilzzucht verwendet. Das...

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