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Furchtlose Frau
Sarah Hell hat sechs Monate als OP-Schwester in einem Krankenhaus in Afghanistan gearbeitet. In Laschkar Gah werden Kriegsverletzte behandelt. Wie hält sie das aus? Und warum will sie wieder zurück?
Georg Mair | 3. Jan 2018 | ff 01/2018
Bei ihrer Arbeit in Afghanistan sah Sarah Hell viele verletzte Kinder: Die Provinz Helmand ist vermintes Gelände.

Foto: Archiv Sarah Hell

Wenn Sarah Hell hört, dass eine Tür zuschlägt, merkt sie auf. Denn in Afghanistan klingt es so, wenn eine Bombe explodiert.
Das Geräusch von Detonationen und Schüssen ist in ihrem Körper und in ihrem Nervensystem gespeichert. Sie hörte das Geräusch das erste Mal am 10. Juni, vor sechs Monaten, als sie in Laschkar Gah, im Süden von Afghanistan, ankam.
Es ist das Geräusch, das ihre Arbeit als OP-Schwester im Krankenhaus von Laschkar Gah begleitet. Jenseits des Flusses, an dem das Spital liegt, beginnt die Kampfzone – in Afghanistan herrscht, mit Unterbrechungen, seit 40 Jahren Krieg....

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