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„Ich bin schon etwas eitel“
Karl Zeller ist seit 22 Jahren SVP-Parlamentarier in Rom. Jetzt neigt sich sein politisches Leben dem Ende zu. Im Gespräch mit ff spricht er über Eitelkeit und Erfolg, seine Anfänge als parteiinterne „Nevensäge“ und warum auf Italien „schlimme Zeiten“ warten.
SVP-Senator Karl Zeller: „Ich wäre zurückgetreten, hätte das Nein in Südtirol gewonnen.“

Foto: Alexander Alber

Meran, Obermais. Der 55-Jährige kennt offenbar keine Müdigkeit. Den ganzen Nachmittag über hat Karl Zeller telefoniert, mit anderen Senatoren, römischen Politik-Kollegen, auch Ministerpräsident Paolo Gentiloni hat ihn angerufen. „Es passiert einem nicht oft, dass man eine solche Bedeutung hat, dass man angerufen wird“, sagt er nicht ganz ohne Stolz. Es geht um das Postenkarussell im Zuge der Regierungsbildung. Da müsse man Entscheidungen treffen, mit allen reden, Unzufriedene beruhigen, Beleidigte aufmuntern, erzählt der SVP-Senator. Jetzt ist es früher Abend, und er empfängt zum...

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