Zum Hauptinhalt
Der „Vogel im Glasgehäuse“
Zu Lebzeiten war Franz Josef Noflaner ein Unbekannter. Jetzt hat der Haymon-Verlag die Lyrik und Malerei des Grödners erschlossen. Es ist ein Autor und Maler zu entdecken, der in Südtirol eine ganz eigene Position einnimmt.
Georg Mair | 4. Jan 2017 | ff 01/2017
„In sich selbst sich verdenken“: Noflaner, fröhlich, in der Bar Adler in St. Ulrich (1976).

Foto: Dokumentationsstelle Südtiroler Literatur

Auch ich erhebe den Anspruch auf den Titel eines modernen Dichters“, schreibt Franz Josef Noflaner in einem Brief an Walter Hofmann vom „Verlag für moderne Literatur“ in Braunschweig, „und werde mich zu behaupten wissen, wenn meine Gegner schon längst hundert andere Stile und Stilchen durchgemacht haben werden.“
Nachlesen kann man diesen an Arroganz grenzenden Brief im Band „Dichter Worte“ (268 Seiten), der jetzt im Haymon-Verlag erschienen ist und in dem Gedichte, kleine Prosastücke, Briefe und Postkarten des nahezu unbekannten Südtiroler Dichters Franz Josef Noflaner (1904–1989)...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?